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3 (1795) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 1]
Entstehung
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irgend etwas abgcwöhnen zu müssen; sowird dieser Mensch ei» reineres, vollkomm-nereS und glücklicheres Leben führen, als einanderer, der seine ersten Iugendkeüste imWiderstand und im Jrrthum zugcsetzt hat.Es wird so viel von Erziehung gesprochenund geschrieben, lind ich sehe nur wenigMenschen, die den einfachen aber großenBegriff, der alles andere in sich schließt,fassen und in die Ausführung übertragenkönnen.

Das mag wohl wahr seyn, sagte Wil-helm, denn jeder Mensch ist beschränkt ge-nug, den andern zu seinem Ebenbild erzie-hen zu wollen. Glücklich sind diejenigen da-her, deren sich das Schicksal anninunt, dasjeden nach seiner Weise erzieht!

Das Schicksal, versetzte lächelnd der an-dere, ist ein vornehmer, aber theurcr Hof-meister. Ich würde mich immer lieber an

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D. Meisters Lehrj.