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3 (1795) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 1]
Entstehung
Seite
291
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halb kniend sich durch die Reichen durch-wand.

Unaufhaltsam, wie ein Uhrwerk, lief sieihren Weg, und die sonderbare Musik gabden, immer wieder von vorne anfangendenund losrauschenden Tanze bey j^dcr Wieder-holung einen neuen Stoß. Wilhelm warvon dem sonderbaren Schauspiele ganz hin-gerissen, er vergas seiner Sorgen, folgte je-der Bewegung der geliebten Crcatur, undwar verwundert, wie in diesem Tanze sichihr Charakter vorzüglich entwickelte. I'

Streng, scharf, trocken, heftig, und insanften Stellungen mehr feyerlich als ange-nehm, zeigte sie sich. Ec empfand, was erschon für Mignon gefühlt, in diesem Augen-blicke auf einmal. Er sehnte sich, dieses ver-lassene Wesen an Kindessiakt seinem Herzeneinzuverleiben, es in seine Arme zu nehmen,