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3 (1795) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 1]
Entstehung
Seite
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meine Tochter, und hatte, da meine Fraunoch lebte, den Entschluß gefaßt, sie zu mirzu nehmen, und sie aus den Händen derAlten zu retten, von deren Anleitung ich mirnicht viel Gutes versprach. Meine Fraustarb, das Projekt zerschlug sich.

Gegen da» Ende des Aufenthalts inIhrer Vaterstadt, es sind nicht gar drei)Jahre, merkte ich ihr eine sichtbare Traurig-keit an; ich fragte sie, aber sie wich aus.Endlich machten wir uns aus die Reise. Siefuhr mit mir in Einem Älagen, und ich be-merkte, was sie mir auch bald gestand, daßsie guter Hoffnung sey, und in der größtenFurcht schwebe, von unsecm Oireckor ver-stoßen zu werden. Auch dauerte es nur kur-ze Zeit, so machte ec die Entdeckung, kün->digte ihr den Contract, der ohnedies nuraus sechs Wochen stand, sogleich aus, zahltewas sie zu fordern hatten und ließ sie, aller