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3 (1795) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 1]
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Schon hatte sich Wilhelm gefaßt gemacht,das Schlimmste von ihr zu hören, als erauf einmal mit Verwunderung bemerkte, daßder Ton des Alten milder wurde, feine Redeendlich stockte, und er ein Schnupftuch ausder Tasche nahm, um die Thronen zu trock-nen, die zuletzt seine Rede völlig unter-brachen.

Was ist Ihnen? rief Wilhelm aus. Watgiebt Ihren Empfindungen auf einmal eine'so entgegengesetzte Richtung? Verbergen Siemir es nicht, ich nehme an dem Schicksaledieses Mädchens mehr Antheil als Sie glau-ben, nur lassen Sie mich alles wissen.

Ich habe wenig zu sagen, versetzte decAlte, indem er wieder in seinen ernstlichen,verdrießlichen Ton überging: ich werde etihr nie vergeben, was ich um sie geduldethabe. Eie hatte, fuhr er fort, immer eingewisses Zutrauen zu mir; ich liebte sie wie