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3 (1795) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 1]
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genü sehr steife Perrücke, und Philine warfihm hundert Kußhände zu. '

So wie ste ihre Glückseligkeit fand, einenThcil der Männer zu lieben und ihrer Liebezu genießen; st> war das Vergnügen nichtviel geringer, das sie sich so oft als möglichgab, die übrigen, die sie eben in diesem Au-genblicke nicht liebte, auf eine sehr leichtfer-tige Weise zum Besten zu haben.

Uber den Lärm, womit ste diesen altenFreund empfing, vergaß man auf die übri-gen zu achten, die ihm nachfolgten.. Dochglaubte Wilhelm die zwey Frauenzimmerund einen ältlichen Mann, der mit ihnenhereinkrat, zu kennen. Auch entdeckte sich'sbald, daß er ste alle drey, vor einigen Fah-ren, bey der Gesellschaft, die in seiner Vater-stadt spielte, mehrmals gesehen halte. DieTöchter waren seit der Zeit heran gewach-sen; der Alte aber hatte sich wenig verein-