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3 (1795) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 1]
Entstehung
Seite
198
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lung seines Geistes an, aus der Feder ge-flohen war. Nach lagen seine Schriften inBündel gebunden auf dein Boden des Kof-fers, wohin er sic gepackt hatte, als er sieauf seiner Flucht mitzunehmen hoffte. Wieganz anders eröffneke er sic jetzt, als er siedamals zusammen band!

Wenn wir einen Brief, den wir untergewissen Umständen geschrieben und gesiegelthaben, der aber den Freund, an den er ge-richtet war, nicht antrift, sondern wieder zuuns zurück gebracht wird, nach einiger Zeiteröffnen, überfällt uns eine sonderbare Em-pfindung, 'indem wir unser eignes Siegelerbrechen, und uns mit unfern verändertenSelbst wie mit einer dritten Person unter-halten, Ein ähnliches Gefühl ergriff mitHeftigkeit unfern Freund, als er das erstePaquct eröffneke, die zerthcilten Hefte insFeuer warf, die eben gewaltsam aufloderten.

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