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3 (1795) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 1]
Entstehung
Seite
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scheu ihnen durch unsichtbare Bande befestigtwürde.

Nicht eben so leicht konnte er die Auf-führung der übrigen Schauspieler, die ec beyseinen ersten Besuchen manchmal bey ihr an-traf, mit seinen Begriffen vereinigen. Ge-schäftig im Müssiggangc schienen sie an ihrenBeruf und Zweck am wenigsten zu denken,über den poetischen Werth eines Stücks hör-'te er sie niemals reden, und weder richtignoch unrichtig darüber urtheilen; es warimmer nur die Frage: was wird das Stückmachen? Ist es ein Zugstück? Wie langewird es spielen? Wie oft kann es wohl ge-geben werden? und was Fragen und Bemer-kungen dieser Art mehr waren. Dann gingcS gewöhnlich auf den Oirectoc loS, daß ermit der Gage zu karg, und besonders gegenden einen und den andern ungerecht sey,dann auf das Publikum, daß cs mit seinem