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3 (1795) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 1]
Entstehung
Seite
111
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bringen, indem die alte Kutsche, in welcherman die Schöne transpoxtirte, zerbrochenwar. Sie erbat stch bey dieser Gelegenheitdie Gesellschaft ihres Freundes, den man,aus Uebcrzcugung, er sey auf einem radika-len Verbrechen betroffen, bis dahin mit Ket-ten beschwert nebenher gehen lassen. DieseKetten trugen denn freilich nicht wenigbey, den Anblick der zärtlichen Gruppeinteressanter zu machen, besonders weil derjunge Mann sie mit vielem Anstand beweg-te, indem er wiederholt seiner Geliebten dieHände küßte.

Wir sind sehr unglücklich! ries ste denUmstehenden zu; aber nicht so schuldig wiewir scheinen. So belohnen grausame N!en-schen treue Liebe, und Eltern, die das Gluckihrer Kinder gänzlich vernachlässigen, reistensie mit Ungestüm aus den Armen der Freu-de, die sich ihrer nach langen trüben Tagenbemächtigte!