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3 (1795) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 1]
Entstehung
Seite
92
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nim und einförmigen Schritt, und allcs^trukssich darin bewegte und erneuertes war' geradedas, was nieinanden vinigen Genuß gab. ^Ein ganz entgegengesetztes Leben führe-nder alte 2Lerner in 'einem dunkeln und fin-stern Haust. Hatte er sein- Geschäfte in derengen Schreibstube am uralten Pulke vollen-det; so wollte er gut essen','"utiö wo möglichnoch besser trinken, auch konnte er das Gutenicht allein genießen: neben seiner Familiemußte er seine Freunde, alle Fremde, die nurmit seinen. Haust in einiger Dcrbindumjstanden, immer bey Tische sehen, seine Stüh-le waren uralt, aber er lud täglich jemandenein. darauf zu fitzen. Me güten Speisenzogen die Ausmcrksanikeit der Gäste aus fick,,und niemand bemerkte, daß fie in gemeinemGeschirr aufgetrngcn wurden. Sein Kellerhielt nicht viel 2!>ein, aber der angetrunke-ne ward gewöhnlich durch einen bessern ersetzt.