Äls Wilhelm seine Mutter des andern Mor-gens begrüßte, eröfsnete sie ihm, daß derDaker sehr verdrießlich sey, und ihm dentäglichen Besuch des Schauspiels nächstensuntersagen werde. Wenn ich gleich selbst,fuhr sie fort, manchmal gern ins Theatergehe; so möchte ich es doch oft verwünschen,da meine häusliche Ruhe durch deine un-mäßige Leidenschaft zu diesem Vergnügen ge-stört wird. Oer Vater wiederholt immer,wozu es nur nütze sey? Wie man seine Zeitnur so verderben könne? —
Ich habe eS auch schon von ihm Horenmüssen, versetzte Wilhelm: und habe ihm
vielleicht zu hastig geantwortet; aber umsHunmclswillen Mutter! ist denn alles un-