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3 (1795) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 1]
Entstehung
Seite
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Äls Wilhelm seine Mutter des andern Mor-gens begrüßte, eröfsnete sie ihm, daß derDaker sehr verdrießlich sey, und ihm dentäglichen Besuch des Schauspiels nächstensuntersagen werde. Wenn ich gleich selbst,fuhr sie fort, manchmal gern ins Theatergehe; so möchte ich es doch oft verwünschen,da meine häusliche Ruhe durch deine un-mäßige Leidenschaft zu diesem Vergnügen ge-stört wird. Oer Vater wiederholt immer,wozu es nur nütze sey? Wie man seine Zeitnur so verderben könne?

Ich habe eS auch schon von ihm Horenmüssen, versetzte Wilhelm: und habe ihm

vielleicht zu hastig geantwortet; aber umsHunmclswillen Mutter! ist denn alles un-