nach der Gottseligkeit.
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„und freier Erbarmung in diese Welt gekom-„men bist, zu suchen und selig zu machen,„was verlören war, verlast uns mehr, damit„wir dich auch nicht lasten, sondern dirstäts„nahe bleiben, ankleben und Nachfolgen, da-„mit wir nicht im Finstern wandten, sondern„das Licht des Lebens haben mögen! Sammle„uns und alle die Deinen zu dir, und bringe„uns zurecht aus allen Zerstreuungen und„Irrwegen, daß unser ganzes Herz, Liebe,„Verlangen, Sinne und alle Kräfte aus„aller Manchfaltigkeit und Zertheiilheit in„Kreatur, Vernunft und Eigenheit wieder„zu dir und in dir, dem einigen Hirten unft-„rer Seelen bekehret und eingekehret werden,„und unverrückt verbleiben! So, ach ja so!„laß uns alle, deineSchase, in deiner Hand„und in deinem Herzen seyn, daß uns nie-„mand da heraus reiße! Sonderlich in diesen„verwirrten Zeiten, da der schmale Weg„deinerNachfolge durch allerhand Ränke und„ Schwänke der bösen Vernunft so sehr ver-„ deckt, und im Finstern so manche Irrlichter„hin und wieder gesehen werden, daß ein ein-„fälliges, ungeübtes Schäfiein oft nicht„ weiß, wo es sich in dieser Wüste binlenken„ soll. Ach, laß deine schwache Lämmer deine„Stimme hören und kennen, nicht nur aus-„ wendig allein, sondern vornehmlich inwendig„im Herzen, damit wir auch dir allein und„nicht einem Fremden folgen mögen, durch„Verläugnung und Leiden zur Herrlichkeit
„und