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Keugniß der Wahrheit
gen genau verbunden, und eben so ungezie- - ^mend: denn alles, was GOtt von Ewigkeit " "zu Ewigkeit will, solches ist auch von Ewigkeitzu Ewigkeit in seiner Weisheit, als in einem ^schönen Spiegel, offenbar, und repräsentiret;so daß in demselben auch alle die unzählbare <! EWunder der Zeit und Ewigkeit aufs allerlieb- ^lichsie erblicket werden von allen Heiligen und chiikenglischen Geistern, zur ewigen Verherr-lichung GOttes. Allein ist es nicht die hoch- - ErsieUngeziemendheit, zu denken, daß in diesemreinen Lichtwesen, in dem lauteren unbefleck-len Spiegel der ewigen Weisheit, die häßlichsteBilder der Sünde von dem heiligsten Auge -jMder GOttheit sollten beschauet werden, undvor demselben offenbar ftpn? Alle die unzähl-bare Wunder, so GOtt in diesem ausge- ^gossenen Glanz seiner Herrlichkeit beschauet, ^und je beschauet hat, die sind Ihm höchstge-ziemend, wohlgefällig und schön in seinen Au- ^ ,gen, und kommen mit seinem reinsten und gu-ten Willen aufs genaueste überein. Darf man .aber dieses von Sünden und stündlichen Tha- ^ten wohl denken ? Würde man sich nicht . 'offenbarlich widersprechen und die Häßlichkeit f- 7 .schön nennen, und sagen: daß dasienige, was E.""GOttes Willen zuwider ist, und' davon ab- ,7?weicht, nämlich die Sünde, GOtt wohl ge-falle, und mit seinem Willen übereinkomme.
46. Weiter, so ist es ja unwidersprechlich Aund offenbar, daß alle Wunder und Schätze §der Weisheit in dem selbstständigen und
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