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Bd. 1 = Th. 1 (1798)
Entstehung
Seite
421
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Geliebter Freund und Bruder!

F>u wirst dich noch wohl zu erinnern wis-sen, was maßen wir bei unserm letztenZusammenseyn, unter anderen Gesprächen,auch sonderlich mit Bekümmerniß unsererHerzen, von dem Schaden Josephs unsereRede hatten: da dann vornehmlich etwasmit angereget wurde von den gar jgefahrlichenGründen und anstößigen Excessen und Wan-del einiger uns bekannten Personen in dasigerund angränzender Gegend, von deren einigenman zuvor gute Hoffnung hatte.

i. So ist es, geliebter Bruder, zu allerZeit gewesen und noch: daß, wo der guteSame des Worts GOttes, durch die kräf-tige Mitwirkung seines Geistes, in den Her-zen der Menschen Eingang gefunden, undsich zu gutem Gedeihen und Wachsthumangelaßen, der Feind auch alsbald sein Un-kraut, zur Unterdrückung und Erstickung desGuten, mitunter gesäer; bei der einen Seeledurch diese, bei der anderen durch andereMittel und Wege; bei der einen auf einesolche, bei der anderen wieder auf eine an-dere Weise; nach dem die listige Schlangeeiner jedweden Seele am füglichsten beizukom-men, und sie zu verstricken wußte. Ach! wieso wahr ist es, was unser Heiland sagt: daßDd z viele