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I. Theil. i^ster Brief.
vier Probjahre in stillem Sterben und Bechenaushallen, ehe wir uns hervorthäten/somöchten unsere folgende Wirksamkeiten nochein wenig lauterer, und dem Reiche GOtresin-und außer uns unschädlicher seyn! Es istdieses eine geheime, aber gemeine Versuchungdes Feindes, und subtile List der Natur, wo-durch jener, der Feino nämlich, oder derVersucher, uns gerne vom Einzig-Nöthigcnheraus locken, und durch die ManchfaltigkeiLunsere Kräfte schwächen will; die Nacur aber,und ihr Anhang, welcher dieses sterbende Le-ben auch zu eng und zu verdrießlich werdenwill, kann bei allen den geistlichen undscheinbarsten Wirksamkeiten von Außen auchbesser Luft schöpfen, und sich erhalten, javerstärken; da inzwischen das Geheimnis; der
> Bosheit im Grunde unerkannt und ungerödtetbleibt.
Darum so laßet uns, werthester Freund!unserm GOtt zu Lieb und Ehren die Augen! unsers Gemüths vor allen Nebenwegen undNebenwerken zuschließen, um in sanftem
> und stillem Geiste nur unsers heiligen Berufs^ wahrzunehmen, der sich aus so großer Gnadebei uns angemeldet hat, und noch weiter an-
> melden wird in unseren Herzen! unserenKerzen, nicht in unserem Kopf, wird sichdie ziehende und sammlende Liebe unsers Hir-ten immer wesentlicher spüren laßen, dessenheilsame Lehren von der tiefsten AbsagungEer Dinge, von Entäußerung und Verach-tung