Druckschrift 
Bd. 1 = Th. 1 (1798)
Entstehung
Seite
406
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-oiZ Geistliche Briefe.

Kann es dich erleichtern, so will ich esauch mit williger Geduld und Mitleiden an-nehmen, wo du mir auch ganze Register dei-ner Elenden, Noth und Sünden zuschickest.Möchtest du sie nur einmal recht wegschicken,und dich ihrer eben so 'wenig mehr anneh-men, und sie nicht anders ansehen als einenBrief, den man versiegelt und überliefert hat.Und dazu harrest du allen Grund und Ur-sache ; denn siehe doch, wie ichs mit der-gleichen Briefen mache.

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Ich verstehe mich gar nicht darauf, weder A?Mich selbst, noch andere im göttlichen Gerichtzu rechtfertigen : ich unternehme michs nicht ^"einmal, solche verdrießliche Händel genau zu Muntersuchen, und auszuwicklen. IEsum ^kenneich aber als meinen bewährtesten Advo-taten; ihm darf ich ungescheut die desperatesteHändel anvertrauen, ohne die geringste E.Besorgung eines üblen Ausgangs. Ich E»nehme daher deine Briefe, Klagen, Sup-pliquen, und den ganzen Zusiand deiner WSache, und händige es alles ihm, dem Ge- dichtreuen, ein, mit Bitte, die Sache auszuführren nach seiner Weisheit und Güte. >»w

Was meynest du? Sollte ers uns wohl K«abschlagen? Keineswegs! Dazu haben wir W,ihn gar zu wohl kennen lernen. Ihm sollen »Wwirs also darlegen, und dabei beruhen, nicht schch§ber die Sache immer selbst wieder in Unter- iich

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