Druckschrift 
Bd. 1 = Th. 1 (1798)
Entstehung
Seite
399
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l. Theil. i^ster Brief. Z99

isss nein! du weißst es selbst wohl besser. Bleibe^ nur fein hübsch im Gegenwärtigen, ohne et-iHi« was zu fürchten, das noch kommen möchte,ltz, Der Vater wird schon Sorge für dich tragen.iD Wirf dich nur getrost in seinen Schooß, undck: nimm dich deiner selbst nicht an! Zun: Kinder-wesen bist du berufen ; laß dir kein andertjch Evangelium predigen; darin allein wirst duRuhe finden. Was noch nicht wesentlichchj ist, wird dir der HErr geben.

Argwohne doch nimmer, daß ich mich dei-, ner nicht annehmen, oder dich dran geben^ sollte. Mit GOtr wird solches nicht gesche-hm, ob ichs schon mit Schreiben, oder sonst,nicht allemal bezeugen kann. Ich vergesse^ hoch deiner nicht, obwohl in vieler leib-undgeistlichen Schwachheit. Du weißst, daß ichM yjss gebunden bin. Heute hat meine FederM mit Brieffchreiben noch wenig still gestanden,ob es wohl Sonntag ist, und ich habe nochW nicht Feierabend. Gelobet sei) unser Jmma-nuel, der deine Seele stärken, und in sich ver-löt bergen wolle, ewiglich! Amen!

Dein

vm 10. Jan. 1724,

schwacher Bruder.