I. Theil. i42ster Brief. Z97
genug geordnet war. Und nun ist es ja ebenso kindisch, und gar nicht kindlich, daß dunicht zufrieden bist mit seinem Wohlgefallen,nun es dir anderst scheinet, wiewohl du nundem Tode näher bist, als damals. Dochja, du bist, ohne dein Erkennen, und indeinem innersten Grunde und Willen rechtwohl damit zufrieden. Dein Grund sagc:Ja, Varer! denn also ists wodlg» fälligvor dir. Aber du bist nicht zufrieden mitdeiner Unzufriedenheit, Unwillen, Traurig-ikH keit rc.; über diese wirst du traurig und un-M, willig: das ist aber ja auch nicht gut. GOttM Kat mit dir Geduld, und ich Hab auch Ge-duld mit dir; so fasse dich dann auch selbst inder Geduld, und stelle dich nicht so unge-W bärdig! Was ists dann nun? Wirst dunun so bestürzt darüber, daß du dich selbstwieder einmal stehest? Weißst du dann nicht,daß nichts Gutes in dir wohnet? Wenndu im kindlichen Grunde stehest, dann bistM du in so weit nicht in dir; das ist alsdannM dein Leben nicht; es ist Gnade; es ist IEsus.M Wenn du aber sprichst: Mein ganzes
Ehristenthum ist nur Heuchelei, Falsch-liW beit; ich suche dem Leiden zu emrvl-schm rc. Das ist von dir gesprochen; daAP?! sichest du dich selbst an; und das ist auch,nach dem Tkeil, alles die Wahrheit: abernach dem anderen Theil, nach dem Grunde. 2' deines Gemüths ists nicht wahr; das weißH besser, und wirst du solches hoffentlich" Ä! mir