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Bd. 1 = Th. 1 (1798)
Entstehung
Seite
390
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Zys Geistliche Briefe.

unwürdigen Kindern so gern gemein machen, ^und sich selber an uns mittheilen will! Allesist Gnade.

Ueberlaß dich nur leidemlich und cinfäl- »Mtig aller seiner Leitung! Ich sage leidem-lich ; d. i. wirke selbst wenig, und immerweniger, wie dir nach deinem letzten BriefderHErr selbst gezeiget hat. Betrage dichauch in allem ganz einfältig, unverstellt,und ohne einige Gemachtheit; so wie du bist, Aund wie dich GOtt stellet, so, und nichtanders handle auch mit mir, ganz einfältig,schlecht und recht: ich hoffe es auch so zu mmmachen.

Je inniger und reiner die Wirkungen der AUGnade in uns werden, desto stiller und heim-licher werden sie; sie haben auch immer wem'- KWger Gewaltsamkeit bei sich, und ergießen sich "Kznicht so sehr in den sinnlichen, oder äußeren mWMenschen. M

Deine Zerstreuungen in den äußeren Ge- klbimschäffken sind nicht willig, noch sonderlich Wer,schädlich. Der HErr wird dich schon von «in«allem Fremden abzuspehnen wissen, und sich, lrin o!nach solchen scheinbaren Zerstreuungen, gerne Wwieder nahe zeigen, denn er setzet sein Werkim Geiste fort, und kehret sich wenig alt das, »Ähwas der sinnliche Theil vor hat. Ergib dich ErPu,zu allem Wohlgefallen GOttes, der oft am k""Nmeisten leiden läßet, wann er am meisten i ,liebet. s

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