Druckschrift 
Bd. 1 = Th. 1 (1798)
Entstehung
Seite
385
Einzelbild herunterladen
 

l.Lheit. izöstet Brief.

Z85

chl

Ssch

jtz,

«tz

ich

sch

tz»

HP

ül.!-

M im Grunde wirket) nur sanft Platz gege-ben und genahret, und die angebotene Selig-keit aus purer Gnade angenommen!

Schließlich! Es ist eine Seele, meinHErr IEsu! welche nichts als Sünde insich fühlet, und welche voller Sünden ist:es ist ihr aber nicht lieb; im Gegenrheilsie empfindet darüber unaussprechlicheNoch. Sie klaget, beklaget und ankla-get fich darüber vor GO» und Menschen.6ie achter die Hölle sanfter zu seyn, alsdas Sündenjoch. Tag und Stunden fal-len ihr zu lang, von diesem birrern Jocherlöset zu werden. Bei diesem allem woll-te sie so innigst gerne IEsum lieben, IE-su gefallen, und IEsu ganzes Eigenrhumseyn. was soll ich doch, HEcr IEsu!derselben in deinem Namen sagen? Sollich sie nicht deinetwegen versicheren, daßdu kommen wollest, sie zu heilen? Ach ja!das ist dein Sinn. So sprich es dannselbst in ihr Herz ein, so wird sie leben,Amen!

Noch eins, liebe Seele! Ich frage dichselbst, was ich IEi'um gefragt habe. WasMich einer solchen Seele sagen? Das sagedir selber doch, und nimm es an, als wanndirs IEsus sagte.

Dein

Mülheim,dm s. Sept.

Erst. B. l- Th,

Verbundener imHErrn.

Bd Der