Druckschrift 
Bd. 1 = Th. 1 (1798)
Entstehung
Seite
363
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I. Theil. i27fier Brief.

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Geliebte Schwester! stelle dir doch denlieben Heiland nimmer so ferne vor, sondernals einen treuen Herzensfreund, der stäts mitdir zu thun hat. Vergiß seiner auch nicht zuviel und zu lange, sonst gehen wir ohne ihn zuWerk, und dann taugt alles nicht. Aus seirnem Herzen hole alle Freundlichkeit, Geduld,Sanftmut!), Leben und Kraft, so dir nöthigsind; da liegt alles dem kindlichen Glaubenoffen. Er sey unser Vorwurf und Schatz,ewiglich! In seinem Namen begehre herzlichzu grüßen, und mich deinem Andenken zuempfehlen; ich vergesse deß auch nicht.

Dein

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Mülheim,dm 2z.Aug.17z2.

schwacher Freund undBruder.

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Der i27ste Brief.

Ermahnung zur völligen und wiederholten Ueber-gäbe.

Geliebte Freundinn!

Me so glückselig preisest du nicht eine Seele,^ die sich völlig, und auf ewig GOtt er-geben hat! Dazu wirst du augenblicklich be-rufen. Will Dunkelheit und Unglaube zweif-machen, ob du diese Uebergabe wohl je

recht