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Geistliche Briefe.
des Geistes, wodurch wir einander, so viel inuns ist, wirklich mittheilen göttliche Gnade,Kraft, Friede und Leben. Dieses Grüßenkann nicht anders geschehen, als im NamenJEsu, als der im Geist geöffneten Lebensquelle,woraus wir im Glauben augenblicklich nehmenmüßen und können, was wir einander mitthei,len; da wir sonst nichts in uns haben, dasivahrlich gut ist, welches wir einander solltenmittheilen können, ja auch durch die Eigen-heit zu sehr gehalten werden, welche nur fürsich selbst sorget, an sich ziehet Und fest hält,was ihr angenehm ist. Die göttliche LiebeJEsu aber lehret uns, was sie selber thut,nämlich unaufhörlich Wohlwollen, ausstießen,mittheilen, umfassen, u.s.w. und bringt denGeist aus der Enge in die Weite, aus demMangel in den Ueberfluß, aus der finsterenQuaal in ein kindliches, paradiesisches Wohl-leben des Friedens und der Freude; welchesman, wie die Kinder, ohne Besorgung einesMangels, gerne einer dem andern gönnt undgibt, zur Verherrlichung GOttes in demSohn seiner Liebe.
Nun so begehre ich dann euch, und alleGOttsuchende, die euch der Orten begegnen,zu grüßen nämlich im Namen JEsu, und inden Eingerveiden JEsu Christi, wie es imGrunde heißet. Phll. i, 8. Er selbst reicheeuch dar, was euch noch ist, auf alle Weiseund an allen Orlen, daß ihr ihm gefallet, undFriede findet in ihm unverrückt! Oeffnet ihm
euer
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