I. Theil. ivyter Brief. Zu
versetzen könnten, so ersenke dich doch, mit'»di mir, fein tief in diesen Kindersinn, damit derklik, HErr, wann er kommt, dich als ein stilles,8k- sanftes, einfältiges, freundliches KindleinUl finden möge!
chj Obenstehendes hatte ich bis hiezu geschrie-st« den, wie ich die Zeitung bekomme, daß der>>lr HErr euch so gütiglich von eurer LeibesbürdeO, entlastet hat; wofür er inniglich müße angebe-!>i«! thet, gelobet und verherrlichet werden, daßm- er so gütig und so gnädig ist!
Nun, liebes Kind! schicke dich in GOttes»W Willen, und glaube, daß es also das Beßte!» sey. Opfere ihm deinen Leib und dein LebenM aufs neue, zu allen noch bevorstehenden Leiden>L und Proben auf! Es ist nur noch was Weni-M ges im Leidenskelch übrig. Der GOtt, der«n bis hieher geholfen hat, wird ferner mit unsD sepn: zu dem Ende ist er unser Immanuel,>U ein Gd)kr mir uns, bei uns und in uns ge-ArL worden.
M Heiligstes Rindlein IEsus! schaue an die
D Elenden deiner Dienftmagd. Du hast sieD van einer Bürde entbunden; fahre fort,^ und zerreiß auch die übrigen Bande , die^ du kennest! Mache sie recht voller Rmd-^ lichkeit und Liebe gegen dich und alle Men-schen, und bewahre sie unverrückt undsanft in allen Sturmwinden der mancher-^ lei Verdrießlichkeiten diesesLebens, damit^ du, süßes Rindlein! ungestört in ihremMeiste ruhen mögest! Amen.
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