Druckschrift 
Bd. 1 = Th. 1 (1798)
Entstehung
Seite
310
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ZK, Geistliche Briefe.

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welche mit Vergnügen den Tag erwartet, dq ^sie das Glück haben wird, um der Liebe ^JEsir willen zu leiden. Ja, also sehet eure ^ «künftige Leiden an! Die Gedächtnis; der Ge-burt unsers JEsu kann uns ein neues Siegel -E -der Menschenliebe und Gewogenheit unsers OMGOttesseyn, wodurch auch ausgesöhnel sind ^alle die Befleckungen unserer Geburt, u. s. w.

Laßet uns keinen argen Unglaubensgedanken E'von GOttin uns einlaßen, da er uns zu ei-gen schenket die Eingeweide feiner Barm- üWHerzigkeit! U

Es sind mancherlei Mittel, Wege und M»,Vorbereitungen, um zu der Wiedervereini- ^ Lgung und Gemeinschaft mit GOtt zu gelan- Mgen. Das allernächste und leichteste Mittel Ostdazu aber, ja das eigentliche Pünctlein, wor- Min diese Vereinigung vollbracht wird, ist, wann 8Wwir Rinder werden. GOttes Sohn hat sich hn:;umit der Menschheit vereiniget, als ein Kind;und die Menschheit wird auch nur im Stande Mn.der geistlichen Kindheit mit GOtt vereiniget. UliGewißlich, liebe Schwester! dazu nöthiget Nickuns aufs neue das Kindlein JEsus, nämlich »«,um mit ihm einzugehen in den allerunschul- und;,,digsten Kindersinn. Weg dann mit allemScrupuliren, Nachdenken, Argwohn, Stö- W,ren, und mit aller Lieblosigkeit! Vor allen sol-chen und dergleichen Eigenschaften mäßen wir sG juns fürchten, weil sie IEsi» zuwider sind. IiGDa nun sonderlich deine gegenwärtigeUmstän- i»,de, liebe Schwester! dich bald in die Ewigkeit M

ver-