I. Theil. io;ter Brief. Zor
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über beunruhiget, sondern ihre Gedankensanft auf was anders wendet, sollt' es auchwas Aeußerliches seyn. Wann einen dieböse Eingebungen erschrecken, solches ist einZeichen, daß man sie nicht liebet, sonderndaß man herzlich gern davon wollte los seyn;und darum Hasser GOtt solche Seelen nicht,die das Böse hassen, sondern er wird sic be-wahren und ihnen aushelfen zu seiner Zeit;warum man bitten, und worauf man wartenmuß.
Ein zerknirschtes und bußfertiges Herz mußsie auch von GDrr erbitten, der beides Bußeund Vergebung der Sünden verheißen hat.(Siehe das Gebeth Manasse 7.) Diesesganze Gebeth Manasse ist ihr dienlich. Aufdie Empfindlichkeit und äußerliches Weinenkommt es dabei so sehr nicht an. Einwahrer Haß wider alle Sünde, undein ernster Mille, sich zu besseren, istGd)rr angenehmer, als ein Meer voll
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Thränen.
Noch ist wohl zu merken, daß, wannsie rechte Ruhe im Gewissen, und Verge-brmg ihrer Sünden finden will, sie keinebegangene Sünde auf ihrem Herzen halten,sondern alles, was sie drücket, GOtt demü-thig bekennen muß, mit oder ohne Worte:ja, wann diese oder jene Sünde sie son-derlich quälet, so ist es gut, solche auch ei-nem vertrauten Freund GOttes ostenherzigju bekennen, und seine Fürbitte zu ersuchen,
weiches