I.THeil. lozter Brief.
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um nach seinem Wohlgefallen in Liebe, undaus Liebe zu leiden, zu leben und zu sterben.Ach! laßecuns doch mit innigem Wohlgefal-len für GOtt leiden, so lang wir im Leibesind. Ueber ein Kurzes haben wir die guteGelegenheit nicht mehr, dem HErrn unsereschwache Gegenliebe durch williges Leiden zubezeugen. Wozu hat uns sonst der HErreinen Leib bereiter? als daß unser Geistnun dem Heilande nachspreche: Grebe hiebin ich, zu rhun, und zu leiden 0 G 2 )n!deinen willen. Hebr. io, s.
GOtt gebe uns den kindlichen Sinn,alles, alles anzunehmen, als seinen willen,was uns überkommt! ob wir wohl nimmerin die Sünde einwilligen mäßen. Er crbaltein uns den Glauben, daß wir in der kind-lichen Einkehr in sein liebvolles Vaterher;nicht gehindert werden, sondern uns darinim Geiste verlieren, und unsere beständige Zu-flucht und Wohnung finden mögen, hier undin Ewigkeit! Darin empfiehl ich uns zusam-men, und daselbst dich laßend, liebe Freun-din»! muß ich jetzt schließen, in Hoffnung, unsbald ewiglich in dieser süßen Friedensstadt zusehen und zu lieben, zum Lobe JEsu, der inuns lebe! Ich grüße herzlich, und verbleibe
Dein
Mülheim,den Ls. Junii i7zo.
schwacher Mitbruder.