Der iO2te Brief.
Daß das Leiden nach GOttes Willen der schönsteGOtteSdienst sey. Unterricht, wie sich in derAbtödtung zu verhalten.
^ Geliebte Freundinn und Schwester!
!" c^ch grüße euch im Namen JEsu, der eureO Zuflucht und sicheres Schloß vor allem" Ungewitter seyn wolle in Zeit und Ewigkeit!» ^ habe Mitleiden mit euren Schwachhei-ten: dennoch muß alles zum Beßten mitwir-ken. Die Leiden sind alle Früchre unserer^ Sünden ; drum mäßen wir uns darunter de-^mäthigen und beugen; sie sind aber auch al-Ks le / durch die Verdienste der Leiden Christi,^ Mürel zu unserer Heiligung; darum sollen^ wir sie mit Dankbarkeit umfassen, und nicht^ verzagen.
»r Ach! welche seltsame Wege muß derHErr oft mit uns eingehen, ehe wir rechcsanft und gründlick n'illenlss werden; unddennoch ist kein ander Mittel, zur Ruheund Vereinigung mit ihm zu gelangen. La-pis ßet derhalben GOtt nur machen; Er weiß§ am beßten, wie und wo er euch angreifensoll. Wir mäßen GOtt dienen nach seinerWeise, und nach seinem Gulfinden ohne ei-M T 2 gene