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Bd. 1 = Th. 1 (1798)
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I.THeil. yZster Brief.

men, daß es dem HErrn gefallen, die liebeFreundin» M. in der Nacht zwischen MittwochE und Donnerstag zu sich in die Ewigkeit überzu nehmen. Man erwartete nicht, daß es,O wenigstens so bald, mit ihr würde zum Endegehen; indessen sind GOttes Gedanken auchdarin nicht unsere Gedanken gewesen, mit«E dessen Wohlgefallen wir unfern Willen in al-E. lem inniglich zu vereinigen uns angewöhnen^ D mäßen, wozu er gerne Gnade gibt.

Die Ungestorbenheit unsers eigenen Mil-ch' lens ist eine Hauptursache unserer inneren> ) Unruhe; und die gründliche wtllenlosheirin allen Dingen der kürzeste Weg zum be-M ständigen Frieden der Seele.

O! wie wunderschön und anbethungs-. . würdig sind nicht die Schickungen der gött-" lichen Vorsehung in unserem Inneren undAeußeren; da sie uns manchmal, auch in den^ geringsten Dingen und Umständen, den Tag"" über, zur Absierbung unsers eigenen Willens. bringen will: möchten wir nur alles also an-s. nehmen! Ja, auch innerlich will der HErr,daß wir nicht mit Unruhe dieses oder jenes, soW oder anderst, wollen und verlangen sollen;sondern daß wir in seinem liebsten willen,das ist in Ihm selber, sollen leben, und denW allein unsere Heiligung seyn laßen. Es gibtheut zu Tage noch manche gute Seelen, aberwenig wahre Anbether des Willens GOttes.Man lebt zu sehr in sich selber, und in seinem^ Gutmeynen; man will kein gelaßenes dummesB S Z Kind,