I. Thcil. y2ster Brief.
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rede, als mit dem Haupt, und darum auchnur solche Schriften, die das Herz nährenund stärken können.
Was eure Ueberkunft anlanget, so glau-bet sicherlich, daß ihr mir lieb und angenehmseyn werdet, wo es anders ohne merklicheUngelegenheit eurer äußeren Umstände gesche-hen könnte. Es hat auch keine Gefahr, mitGOtt, daß ich mich euch, oder einiger Seeleentziehen werde, der ich glaubte dienen zukönnen. Eines theils aber kann ichö nochschwerlich glauben, daß mein Umgang oderReden viel Nutzen schaffen sollten; und anderntheils, wenn dem auch so seyn möchte, somuß man doch bei den beßteN Mitteln nichtstehen bleiben, damit sie uns nicht statt derHülfe zur Hinderniß werden. Und, wenn ichein Heiliger wäre, so könnte ich euch keinenbesseren Dienst thun, als euch von mir undallen Kreaturen ab - und zu dem zu weisen, derdas Leben in ihm selber hat. Indessen kannund soll bei dem allem unsere Liebe unter ein-ander ungekränkt und ewig fest in dem HErrnbleiben. In demselben grüße ich euch herzlich,empfehle mich euren: Andenken, und in Er-wartung, euch bald hierzu sehen, schließeichund bin
Mülheim, Euerden rZ.Junii 1729. schwacher Mitstreiter.