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Bd. 1 = Th. 1 (1798)
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Geistliche Briefe.

sichet) wonach meine eigene Seele aus ihre,! Ktinnersten Kräften sich sehnet, nämlich die we-sentliche Erscheinung des HErrn im Grunde A kunserer Seelen, und seine damit verknüpfte !,'!«herrliche, beruhigende, heilig- und selig-machende innere Erkenntniß. ,ip

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2lch ja! du unser GVrr, und unser MiAlles! Du ewig belustigendes und völlig ^beruhigendes Liebcswesen! Dieses Eine,dich so zu finden, und dich so zu schauen, Hs,ist es, welches ich in Demurh vor deinenAugen für uns, und für alle, die sich mituns darnach sehnen, von dir bitte, undgerne von dir hätte, diesen deinen schönenGottesdienst ln deinem Hause all unser WLebenlang zu schauen, und selber zu ver-Mrichten. So besänftige dann zu dem Ende ^die bitteren Rräfre unserer b"7arur durchsdie Balsamssäfre deiner Liebe! Laß unsernunruhigen Eigensinn und Eigenwillen insanfter Grille zu deinen Füßen Hinfinken, ^unsere ungestüme Gemürhsbewegung be-friediget, und unsere zerstreuten Begier- ^den und Gedanken in ein stilles b^un und ^Augenblick gesannnler, und uns so ganz ^mir allem, was wir find, dein eigenrhüm-^llches Gpfer werden; so werden wir dich ^ja in kindlichem, gelaßenen Sinn, und ^mir vereinfälrigrenTaudenaugen anschauen, ^können, du Elnfalrswesen! Ach nur einen ^Blick in Sem innersten Wesen unserer

Seele!