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Bd. 1 = Th. 1 (1798)
Entstehung
Seite
221
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I. Theil. Zoster Brief.

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Stille dieser so innignahen Liebe zu feiern, sie^ mit einem eingewandlen Kinderäuglein im"A Glauben anzuschauen, und dem Wink ihrerAugen willenlos zu folgen, ohne ihr was ab-Zuschlägen. Wird er, dieser Liebesgott, nichtB alles in uns thun, und als unser eigentlicher«»; Vorwurf und unsere wahre Heimath, unfernA» Geist, das arme verirrete Waiskind, und^ alle zerjlreuete Liebeskräfte nach und nach zu^'i sich sammlen, und für sich hinnehmen, damitM j er allein unser Leben, und die ganze Besitzung^ unserer Seele werde? Ja, er verlangt nichtsMls lieber als dieses, ohne zu fürchten, daß wirzu kurz kommen sollen, wenn wir alles, undauch uns selbst, um seinetwillen verlierenmäßen. Ach GOtt! wer kennet dich, alsnur der, dem du dich zu erkennen gibst in dei-nem eigenen Licht? Und was weiß man vondir zu sagen, als nur, daß du alles Gute bist?Du willst uns lieben, und wir sollen nur kom--men, daß wir geliebet werden von dir. Ja,M du willst uns besitzen, Amen! Der HErr, derM deinen Grund angerühret hat, ist nicht vondannen gewichen. Der unauslöschliche Ein--druck, aufs Innigste für ihn zu wollen seyn,D ist ein Beweis seiner Nahheit. Er segne deine^ Seele, und gebe Gnade, Amen!

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