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I. Theil. 79ster Brief.
H Worte geschehen sollte: nur daß es nicht ohneA Andacht geschehe, und mit dem Vorsatz, die-A sen Tag und in alle Ewigkeit ganz GOttes zuR! bleiben, und nur für ihn zu seyn und zu leben.
O wie angenehm ist ein solches Herzensopfer>«>e dem lieben GOtt! Und wie kräftig ist cs zuA deiner Heiligung! Ja du würdest bald heiligA seyn, wann du nur herzlich darin bleibenD könntest. Aber hieran mag es wohl fehlen,ch Vielleicht gibst du dich dem HErrn noch nicht
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herzlich genug; vielleicht gibst du dich nurüberhaupt, und nicht ganz genug, noch in al-lem; vielleicht gibst du dich nur in so weit,daß du dich willst vor Sünden hüten, und imAeußeren unsträflich betragen, welches wohlgut, aber nicht genug ist. Du mußt ihmdeinen ganzen Willen, dein ganzes Herz,dein Liebstes und dein Beßtes geben.
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Vielleicht thust du es zu übereilend undobenhin: man muß ein wenig dabei stille stehenmit seiner Herzensandacht; es muß einem sorecht bedacht seyn, und von Herzen gehen,wenn man auch schon wider Willen viel Zer-streuungen leiden müßte. Vielleicht thust dues auch nicht genug mit einem herzlichen Ver-trauen und kindlichen Zukehr zu GOtt, derdich so gern zu seinem Eigenthum haben will.Weil dann auf solche Weise deine Uebergabean GOtt, und dein Vorsatz, nicht herzlichgenug sind, so kann auch beides nicht bestän-dig seyn.
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