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Bd. 1 = Th. 1 (1798)
Entstehung
Seite
185
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I. Theil. 72ster Brief. i §5

^ und, wie eine Seele sich dann zu üben habe?

An diesem Brief will ich euch unter GOtresM Beistand den wahren evangelischen GrundMi dieser Gebethsübung kürzlich vorstellen, undalso die offene Thür zum Eingang in die«ch geheime Gebethskammer zeigen, anbei insgesmein sagen, worin das Wesentliche des Ge--Mit beths bestehe. Gibt mirs GOtt, so will ichnächstens noch einen Brief folgen laßen, umnach meiner Einsicht zu bedeuten, wie sich eineW Seele mehr ins besondere sowohl den TagW, über, als auch zur Zeit der besonderen> A Absonderung, in diesem Herzensgebeth üben>H», könne.

M Das inwendige Geberh (so, wie wirhie davon reden) ist ein Hinzunahen derMp Seele zu GDre, in dem Namen AlEsu,Ml» und ein Bleiben vor fernem Angesicht.

Um dieses Hinzunahen wohl zu verstehenUM und zu üben, ist überaus nöthig, daß manch«!l (als ein immerwahrendes Fundament der gan-zen Sache) durch Gnade und Uebung einenUW liefen Eindruck habe und hege, von der soM innig naben Gegenwart unfers GVrrcs;KB, wie ec sich sonderlich in dem Namen seinesW Sohnes JEsu Christi in seiner Menschen-freundlichkeit so nahe zu uns gewandt, undwie eben dieses Hinzunahen GOttes zu uns,M der Grund und die wirkende Ursach sey unsers^ Hinzunahens zu ihm.

GOrc ist auf eine uns unbegreiflichePi Weise uns wesentlich gegenwärtig; Er erfülletßil M 5 Himmel