I. Theit. 6zster Brief.
^ malUnlauterkeiten da seyn Widerwillen, oh-ne daß sich aber die Seele dessen annehmen,oder sich sehr beunruhigen muß, weil e6 nicht'M m ihrer Macht stehet, solches alles zu dampfen;Tm vielmehr würde sie durch ihr eigenes Wirken^ alles nur schlimmer machen: sie muß nur mitW ihrem Gemüthswillen keinen Theil daran neh-) men, und dann inwendig in aller Stille, Hei-> De terkeit und Verrraulichkeic mit GOlt blei-isck den; denn oft ist es dem Feinde nur darumKM zu thun, daß er das Gemüth durch allerhandmiß Furcht, Sorge, Zweifel, einwerfende Ge-inck danken und andere Versuchungen verwirre undheraus locke; und der HErr läßt solches manch-M mal zu, uns zu üben und zu befestigen im^rß: Inwendigen. Denn dieses ist gewiß, daß,mm ehe wir recht unwankelbar werden in diesem«K inneren Wege, wir durch viele aus - und in-M wendige Widersprüche und Zweifel probiretwerden mäßen. Die Einfältigsten haben dieäyck wenigste Gefahr.
M Ich muß schließen, weil gar keine ZeitDK mehr habe. Ich schreibe so in Einfalt weg; duM wirst es alles wohl besser wissen, als ich. EsM ist so in Eil geschehen, daß ich mich wohl nichtdeutlich genug mag erkläret haben. GOttsegne uns in JEsu, und helfe uns mit einan-^ der. Ich grüße dich herzlich samt eurer N.GOtt wolle auch ihre Liebe von allem ab, insich sammlen, und dazu die Leiden gesegnetM seyn laßen! Ich verbleibe
Dein schwacher Mitpilger.
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