l. Theil. Srster Brief. 15;
^ Frieden, den er durch seine herrliche Aufersie-W hung uns an das Licht gebracht hat. JEsus,ch der Auferstandene, besuchet seine bekümmertedan« und auf ihn wartende Jünger in allen ihre»»Ä- Hütten und Winkeln; er will auch so gern^ bey euch mitten eintreten,und sprechen: FriedeEi»! sey mir euch ! Das laßet euch die Gnadedoch tief eindrücken, daß JEsus, der Auf-G erstandene, eine Fülle der Kraft, des Segensund Lebens für euch erworben habe; daß dem-Etz nach kein Jamrner so groß sey, da er keinenst« Rath vor wisse, und keine Bande der Sün-den noch des Todes so hart seyen, die er nichtL zerbrechen könne und gern wolle; daß dieserJEsus nahe sey an und in eines jeglichen Her-zen unter euch, und so bereitwillig, hinein zntreten; woran allein alle unsere Heiligungund Seligkeit lieget.
So laßet uns dann zusehen, meine Ge-liebte! daß uns der HErr nicht vergeblichbesuche, sondern daß er uns alle finde mitverschlossenen Thüren unserer ausschweifendenM Sinne und Neigungen, andächtig auf unserHerz und auf die Gegenwart JEfu in uns.Laßet uns wahrnehmen, wie seine Aufersie-D hungskraft sich im Verborgenen anmeldet,Pi alles falsche Leben zu bestrafen, und irr denTod zu führen, damit uns hernach auch seinPit schönes JEsuskeben von Innen durchdringen,Ai und in sein Bild vergestalten möge. DarinW liegen größere Schätze aufgeschlossen, alsß.« unser dunkler, blöder Glaube noch fassenA K 5 kann;