Druckschrift 
Bd. 1 = Th. 1 (1798)
Entstehung
Seite
152
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Geistliche Briefe.

beruhigende Eindruck, daß man wohl sey;thust du die Augen wieder zu, und willstkeine Gewißheit haben, die der Vater nichtgibt, sondern läßesi dich ihm über; dannspürest du wieder allgemach die geheime Beiruhigung. Seelen, die dahin berufen sind,haben nichts, wann sie was haben wollen;laßen sie aber ihr Habenwollen fallen, dannhaben sie alles, auch wann sie nichts schei-nen zu haben.

JEsus sey dein und mein Friede in Ewig-keit Amen! Gedenke meiner, ich thue eingleiches, und bleibe

dein Verbundener.

Der 6istc Brief.

MI

Don der Auferstehungskraft IEsu Christi und derenWirkung.

In dem Blute IEsu theuer erkaufteund geliebte Seelen!

»ie wenig freie Augenblicke mir auch indiesem übrig bleiben, so finde ich michdennoch durch die Gnade gedrungen, eucheinige derselben zu schenken, weil mir eureSeelen werth sind in dem Herrn. Ichwünsche euch dann vor dem Angesicht desHErrn dm Segen, das Leben und den

Frieden,