Geistliche Briefe.
gut machen wird. Laß aber alles fallen,was dich will verwirren, stören oder klein-mürhig machen. Sage es nun und danndem HErrn, daß es um seinetwegen geschehealles, was du thust und leidest; bleibe beiihm im Herzen, so viel du kannst. Kannes nicht allemal mit ganzer Application, oderdurch eine besondere Absonderung geschehen;so laß es die Liebe oder den verborgenenWillen deines Gemüths thun, welcher unge-bunden ist, und womit man auch unter derManchfaltigkeit sich unvermerkt zu Gültneigen, und ihn anbethen kann in Geist undWahrheit. Der HErr wirke solches durchseinen Zug, und segne deine Seele ewiglich!Es grüßet dich herzlich
-Aß
W
>W
Dein schwacher Mitbruder.
»«ch!
Der 6oste Brief.
Daß man keine Gewißheit noch Trost außer sich,sondern inwendig in GOtt suchen mäße.
In dem Kindlein Jesu
geliebte Schwester!
kleinen Brief hat mir Br. S. vorgelesen.
Ich bin jetzt nicht schwächer, als wie erzu E. war; vielmehr ist es leidlicher, weil ich
mich