I. Theil. Mer Brief. IZ9
Oll? liehe Kraft. Ach, ach! kämen wir nur unsermGOtt im Glauben und in der Liebe nahe, soHl« würden ganze Berge Hindernissen, Eiendenl und Schwachheiten wie ein kleiner Strohhalmllbtz in einer großen Glüht verschwinden.
Aeuseelich nimm alles, deine Sündenausgenommen, als aus der Hand der gött-lh« lichen Vorsehung an, wie es etwa kommt undm gehet; laß dir alles zur Lection und Uebungi» des Glaubens und der Liebe dienen. O! wieA so herrlich wird GOtt für dich sorgen! ZilleUM Dinge werden durch seine Hand eingerichtetchl> werden, zu einer unaufhörlichen Ertödtungdeiner Natur und eigenen Lebens, daß deinech? Seele einen Gewinn über den anderen davonM: tragen wird.
««! Welch ein liebliches Opfer bringen wirkk GOtt dar, wann wir auch in den kleinstenM äußerlichen Dingen unfern Willen, unserei. Lust, unsere Ungeduld, unsere Eigenliebe, unsereDii Trägheit und unsere Triftigkeit dem HErrnKitz schlachten, und die Natur überwinden durchA in den Geist der Liebe! Versäume nicht, nunund dann dem lieben JEsu in der EinsamkeitW Gesellschaft zu leisten, und, rmnn es seynM kann, einige Zeit dem besonderen Gebeth zuA widmen. Dieses ist das herrlichste Mittel,D das unordentliche Treiben der Natur zu mäßi-B gen, das Gcmüth allmählig zu beruhigen, undA im guten Vorsatz recht beständig zu werden.Dle Sey getrost in GOtt, auch mitten unter allenGebrechen: wirf dich in seine Hände ein, wieA du