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I. Theil. qyster Brief.
werden. Oft denkt man, daß man nicktsonderlich zerstreut sey, drum ftp die Abson-derung so nölhig nicht: aber wir kennen unsnicht recht; und eine Zerstreuung, die mannicht gewahr wird, ist so viel gefährlicher.Gehe mit Lust nun und dann allein, alswenn du zur Mahlzeit gehen solltest; gehehin, und bringe dein ganzes Herz, und dei-ik! nen ganzen Willen deinem liebsten Freundezu einem Geschenk mit; merke aber wohl,>» daß du dich ganz bringest und giebest; siehe« du so dannGOtt als gegenwärtig an, und»k erwarte, daß er dich anfthe, dir deine Fle-ins cken zeige, und dich mit seiner Gnade bewir-ke! ke, wie ein Töpfer den Thon, der in seinerHand ist. Leidest du nun wider Willen Zer-M sireuungen; wirst du Elend und EigenheitW gewahr, so werde ja nicht kleinmüthig, son-dem lege alles unverhohlen dem HErrn darB zur Vertilgung; kehre dich mit ganzem Wil-li! len sachte und ruhig von allem Unlauteren^ ab! Laß es hinfallen, und erneuere dich durchK ein vertrauliches und liebreiches Aufsehen aufden gegenwärtigen GOtt, der dein einziger»u Trost, Zuflucht, Schatz und Vorwurf ftpnwill und muß; diesen Freund nimm dann ja. z zur Gesellschaft mit, wann du wieder an2 deine Arbeit gehest; blicke ihn öfters im^ Glauben an, als bei dir ftyend; thue allesvor ihm, und ihm zu Lieb und Ehren, wiegering dein Werk auch ftpn mag, und freuedich, wann du Gelegenheit hast, ihm zn