!. Theik. 4zster Brief.
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Gnade, wann der HErr uns durchs liebeKreuz frei reizet und ermuntert in unserm We-ge; selbst wanns inwendig allemal so vergnügtund leicht nicht ist, so solls doch unfern Muchund Vertrauen keineswegs schwächen.
Wenn man sich dem lieben Heiland mitvölliger Aufrichtigkeit ergeben hat, so kannman ihn getrost machen laßen. Er thut eszu unserm Beßten, wenn ers uns nicht allemalfühlen und sehen läßt, wie er gegen uns ge-sinnet ist. Er ist in sich das wesentliche Gut,die wesentliche Liebe; er kann und will nichtsanders als lieben und wohlthun in Zeit und.Ewigkeit. Nur wir sind seiner noch nicht em-pfänglich genug; das Herz ist noch zu sehrausgekehrt, vermanchfaltigt und mit Dingenangefüllet, die seinen Einfluß und süße Gemein-schaft verhinderen: da ists nun zwar gut undnothwendig, daß man sich durch GOttesGnade in der Verläugnung seiner selbst und indem Herzensgebeth übet; allein GOttmuß dasVornehmste dabei thun, ja er thut es endlichallein in uns durch die Schickung seiner Vor-sehung und durch die Führung seiner Gnadeüber uns; da weiß er zu geben und zu nehmen,nachdem es uns nützlich ist. Unsere Pflicht da-bei ist, daß wirs auch allewege gut heißen,was er thut; daß wir unser Gutdünken undunfern Willen fallen laßen, und ibm, so gutwirs verstehen und vermögen, inwendig gela-ßen stehen: dann weiß er uns selbst am beßtenzuzubereiten, zu sammlen, zu beugen, zuErst.BU.TH, H ver-