Druckschrift 
Bd. 1 = Th. 1 (1798)
Entstehung
Seite
103
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I.THell. Z8ster Brief. roz

^ Grunde! Siehe doch, wie so abgeschieden,wie so innig, wie so bloß, wie so vereinfäl-tigt wollte er dich gern machen ! Ach ja! Ermache dich zu einem Kinde, und laße dich alsj> ein Kind eingehen in sein Königreich!

«M Was fällt nicht als vieles dahin, wann^ . GOtt so in das liebe Eins einführet! Und,o der Gnade, wer das noch hier erfahret!kli,«Das, dünkt mich, will GOtt noch in dirM fortsetzen aufdeinem Lager; laß ihn dann doch^ . machen mit ruhiger Ueberlaßung und Ver-trauen: denn er ist getreu, er wirds auchttßi thun. Sollte ich dich etwa in dieser Zeit nichtmehr nach dem Fleische sehen, so opfere ichdich von ganzem Herzen deinem GOtt undErlöser auf, und lege dich in seine Vaters-' Hände hin, daß er dich ewig zu deiner undM h seiner Vergnügung hinnehme. In ihm wer-M h den wir uns ewig finden und lieben, nach demKD! Reichthum seiner Barmherzigkeit in ChristonM ÄEsu, unserm alleinigen Heil, zur ewigenVerherrlichung des dreieinigen GOttcs,Amen! Ewig Amen!