Druckschrift 
Bd. 1 = Th. 1 (1798)
Entstehung
Seite
75
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I. Theil. 2;ster Bn'ef. 75

H an, ob wir den Nutzen so deutlich und sobald in uns verspüren, und wenn uns auchgleich das gerade Gegentheil zuscheinenmöchte. Nimmermehr dürfen wir weniger^ besorgt seyn, wie wir uns verhalten sollen,chi, als eben wann wir in innern oder äußernml« Leiden uns befinden. Eine innige lieb-i reiche (ßlaubensvereinigung mit dem unum-schränkten Wohlgefallen GOttes ist dannlstkl! das ganze Werk. Er selbst lehre es dich undmich stäts ausüben l

W Ich glaube es selbst, was du schreibest,ich nämlich daß die Zerstreuungen deiner Gedan-ken, die du leidest, viel aus der üblen Be-st schaffenheit deiner Natur und deines Ge->< ii blüts herrühren; gleichwie auch deine gewöhn-ick, liche Dunkelheiten: und eben diese Ein-ich sicht kann auch in einigen Stücken zur Be-W ruhigung deines Gemüths dienen. Sonstaber hat der HErr (wie du auch anmerkest)z s seine Hand in dem allein, maßen er einns HErr der Natur ist; und es ist für uns amchl« nützlichsten, wenn wir allesaus seiner Handnehmen, wie ich denn nicht zweifle, du wer-jN dest es alles also zu nehmen trachten. NichtsP desto weniger können innere Dunkelheiten(zB und Zerstreuungen der Gedanken auch wohliP mit von unserer Seite andere Ursachen^ ^ haben, als nämlich: wenn wir die Fensterunserer Sinne nicht genug bewahren imM Hören, Sehen, Sprechen, rc. oder auch,M wenn wir unsere Gedanken den Tag über ausO fremde