k-° Der ute Brief.
Ek!
Nutzen der Leiden. GOttes Liebeszug zur inneren' Abgeschiedenheit,
l.
§» In der Gnade IEsu, vielgeliebte Schwe-^ fter!
r sch gsch wie so gut ists, die kleine Leiden in Liebe^ annehmen, gleichwie sie uns aus Liebegegeben werden! Hätten wir den Sinn der"^Heiligen, wie würden uns unsere Leiden er-freuen! Können wir dann nun gleich solchesnicht, so sollen wir uns doch in stiller Gelaßen-' heit den reinigenden Wirkungen der Gnadekindlich überlaßen, welche bei dergleichenms» äußeren Leiden insgemein im Inwendigen sichbefinden. Das äußere Leiden ist gleichsam derRauch; innerlich ist das Feuer der Läuterung.B GOtt will schmelzen, und wir sollen leidenM ""d zustimmen, und unschuldig Zusehen, wasseine liebenswürdige Hände mit uns ma-chen.
^ Dieß ist der Endzweck des HErrn, unsjWclls immer bloßer, von allem Aeußerlichen,Sinnlichen, Vernünftigen und Eigenen ab-geschieden zu machen, damit unser Ganzesihm allein zugewandt und gewidmet bleibein einem innigen Kindersinn, da er sich unSAl Er allein