I. Theil. 8ter Brief. 29
eirren stätigen lebendigen Eindruck von demkl«! Sroßen Schaden, den oft eine einzige unnö-2" thigeZerstreuung im Reden, Sehen, Hören,Denken und dergleichen verursachet, wir wür--A den gewiß bedachtsamer vor des HErrn Ange-
* sicht wandlen.
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« GOkt will seine Kinder gern sehr eingezo-8» Zen, gesammelt, und nahe bei sich haben.hE Ei! laßet uns doch dem lieben Vater diesesL Plaisier anthun, und nahe bei ihm daheimM in unfern Herzen bleiben, so werden wirE ja noch manche Gaben und Liebkosungen vonM ihm zu gewarten haben; er hat noch vielesM Mr uns »ersparet, das wir noch nicht gesehenM haben. Wer ihm am nächsten bleibet, bekommtam meisten.
Wir werden doch bald mäßen im TodeEtz die Augen vor allem Sichtbaren schließen, undM mit ihm allein fürlieb nehmen: Ei! warumOl thun wir dann nicht völliger und gründlichernr« aus Liebe dasjenige, was doch endlich>D aus Noch geschehen muß? Ach! Er istder Allgenugsame; Er kann allein alle Kräfteunsers Geistes völlig sättigen und seligK machen, und thut es auch so herzlich gern,wo er nur ledige Herzen findet, die mit7U ihm allein zufrieden sepn wollen. Nun,liebe Schwester! zu einem solchen abgeschie-denen, innigen Wandel in GOttes Gemein-^ schaft wünsche ich, daß das zarte Varer-Herz uns innig - kräftig erwecken und ziehen
wolle!