!. Theil. 8ter Brief. 27
vft unvermuthet alles durchdringen und über-meistern, und das Wesen der Sache selbstalso ausgeboren wird. Dieß heißet die Schriftbethen, und durchs Gebet!) Gnade um Gnade-y» nehmen.
ich Werden die gute Begierden nicht derge-t K jtalt bewachet, gepfleget, und wieder inihren Grund eingeführet, so bleiben es nurBegierden, ja sie bleiben es oft nicht lange,W sondern ersterben allmählig, weil sie vonaußen zu sehr verstreuet, und von innennicht genähret werden. Freue dich indessen,l ü meine Schwester! mit mir, daß wir einen« GOtt haben, der uns so innig nahe ist, inmchd dessen Gegenwart wir alle unsere BegierdenMd können offen legen. Laßet uns wachen an>sr,ü den Pfosten seiner Thür, und nicht müdeHw werden! Er hat uns selbst gerufen: Er wirdM uns auch annehmen. Ja, Amen.
^ ,
tz Der 8te Brief.
^ Nutzen eines christlichen Briefwechsels. GroßerW! Schade der Zerstreuung. Aufmunterung zum
z j«! Jnnebleiben.
A Liebwerthe Freundinn und Schwesterin Christo!
2 ^cch weiß nicht, ob ich es mir einbilde, oder^ ob es die Wahrheit ist, daß du seit
einiger