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Bd. 1 = Th. 1 (1798)
Entstehung
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Geistliche Briefe.

keit in etwa zu erkennen; ja euch auch eineverhoffentlich aufrichtige Begierde und Verlangen gegeben, von euren Sünden in Wahrheit geholfen zu werden, um, mit Vergessuiijalles Eitlen, dem HErrn zu Gefallen zu leben.Findet ihr, geliebte Freundinn! diese Her-zensgestalr in euch, so achtet euch höchst ver-pflichtet, GOtt, mit mir, herzlich dafür zudanken: sintemal der geringste Anfang derGnade GOttes mehr wert!) ist, als alle Weltnicht geben kann.

Der erste Tritt auf dem Wege der Gott-seligkeit ist eine Umwendung vom ewigen Ver-derben zur ewigen Seligkeit. Ueberlegetsolches, bitte ich, oft vor GOtt! Was weniggeachtet wird, wird leicht verloren. Undwas würde nicht der Saran und die Weltdarum geben, wenn sic euch wieder anderesSinnes machen könnten? GOtt bewahre euchund mich, und alle die Gelingen davor. Unddeßwegen ist es auch, daß ich andern Tbeilseuretwegen G(vrr yeberhen habe, weil ichweiß, daß es der Feind nicht unversucht laßenwird, euch auf alle Weise wieder abwendigzu machen und einzuwicklen, oder aber inSchläfrigkeitund Stillstand zu bringen. Ach!wie so viele Hab ich schon gekannt, die einenguten Anfang hatten, aber nach einiger Zeitder Welt und der Vernunft wieder Gehörgaben, und den Muth sinken ließen. Andere,welche nicht gar wieder zurück gehen, bleibenbei einigen anfänglichen Gnadenwirkungen und

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