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18 .
Sag', was zählst du? — „Ich zähle, damit ich die Zehnebegreife.
Dann ein andres Zehn, Hundert und Tausendhernach."Näher kommst du dazu, sobald du mir folgest. — „Und wiedenn?" —
Sage zur Zehne: sep zehn! Dann sind die Tausende dein.
iy.
Hast du die Welle gesehen, die über das Ufer einher schp-q?
Siehe die zwevte, sie kommt! rollet sich sprühend schon avLiGleich erhebt sich die dritte! Fürwahr, du erwartest ver-gebens,
Daß die letzte sich heut ruhig zu Füßen dir legt.
20 .
Einem möcht' ich gefallen! so denkt das Mädchen; denZwepten
Find' ich edel und gut, aber er reizet mich nicht.
Wäre der Dritte gewiß, so wäre mir dieser der Liebste.
Ach, daß der Unbestand immer das Lieblichste bleibt!
21 .
Blaß erscheinest du mir, und tobt dem Auge. Wie rufst du,Aus der innern Kraft, heiliges Leben empor?
„War' ich dem Auge vollendet, so könntest du ruhig genießen;Nur der Mangel erhebt über dich selbst dich hinweg."
22 .
Iweymal färbt sich das Haar; zuerst aus dem Blonden insBraune,
Bis das Braune sodann silbergediegeu sich zeigt.
Halb errathe das Näthsel! so ist die andere HälfteVöllig dir zu Gebot, daß du die erste bezwingst.