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1 (1815)
Entstehung
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240
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7.

Sieben gehn verhüllt, und sieben mit offnem Gesichte.

Jene fürchtet das Volk, fürchten die Großen der Welt.Aber die Andern sind's, dieVerräther! von Keinem erforschet;Denn ihr eigen Gesicht birget, als Maske, den Schalk.

8 .

Gestern war es noch nicht, und weder heute noch morgenWird es, und jeder verspricht Nachbarn und Freundenes schon;

Ja, er verspricht es den Feinden. So edel gehn wir ins neueSäklum hinüber, und leer bleibet die Hand und der Mund.

y.

Mäuse laufen zusammen auf offnem Markte; der WandrerKommt, auf hölzernem Fuß, vierfach und klappernd heran.Fliegen die Tauben der Saat in gleichem Momente vorüber:Dann ist, Lola, das Glück unter der Erde dir hold.

10.

Einsam schmückt sich, zu Hause, mit Gold und Seide dieJungfrau;

Nicht vom Spiegel belehrt, fühlt sic das schickliche Kleid.Tritt sie bervor, so gleicht sie der Magd; nur Einer von AllenKennt sie; es zeiget sein Aug' ihr das vollendete Bild.

n.

Ja, vom Jupiter rollt ihr, mächtig strömende Fluthen,Ueber Ufer und Damm, Felder und Gärten mit fort.Einen seh' ich! Cr sitzt und harfenirt der Verwüstung;

Aber der reißende Strom nimmt auch die Lieder hinweg.

12.

Mächtig bist du! gebildet zugleich, und Alles verneigt sich,Wenn du, mit herrlichem Aug, über den Markt dich bewegst.Endlich ist er vorüber. Da lispelt fragend ein Jeder:

War denn Gerechtigkeit auch in der Tugenden Aug?