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Liebe flößest du ein, und Begier; ick fühl' es, und brenne.Liebenswürdige, nun flöße Verrennen mir ein!
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Ha! ich kenne dich, Amor, so gut als einer! Da bringst duDeine Fackel, und sie leuchtet im Dunkel uns vor.
Aber du führest uns bald verworrene Pfade; wir brauchtenDeine Fackel erst recht, ach! und die falsche erlischt.
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Eine einzige Nacht an deinem Herzen! — Das AndreGibt sich. Cs trennet uns noch Amor in Nebel und Nacht.Ja, ich erlebe den Morgen, an dem Aurora die FreundeBusen an Busen belauscht, Phöbus, der Frühe, sie weckt-
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Ist es dir Ernst, so zaudre nun länger nickt; mache mich glücklich!Wolltest du scherzen? Es sey, Liebchen, des Scherzes genug!
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Daß ich schweige, verdrießt dick? Wassvllichreden? DumerkestAuf der Seufzer, des Blicks leise Beredsamkeit nicht.
Eine Göttinn vermag der Lippe Siegel zu lösen;
Nur Aurora, sie weckt einst dir am Busen mich auf.
Ja, dann töne mein Hymnus den frühen Göttern entgegen.Wie das Memnonische Bild lieblich Geheimnisse sang.
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Welch ein lustiges Spiel! Es windet am Faden die Scheibe,Die von der Hand entfloh, eilig sich wieder herauf!
Seht, so schein'ich mein Herz bald dieser Schönen, bald jenerZuzuwerfen; doch gleich kehrt es im Fluge zurück.
9t.
O, wie achtet' ich sonst auf alle Zeiten des Jahres;
Grüßte den kommenden Lenz, sehnte dem Herbste mich nach!
Geethe'i Gedicht«.
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