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1 (1815)
Entstehung
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52 .

Jeglichen Schwärmer schlagt mir an's Kreuz im dreyßigsten

Jahre;

Kennt er nur einmal die Welt, wird der Betrogne derSchelm. >

53 >

Frankreichs traurig Geschick, die Großen mögen's bedenken;

Aber bedenken fürwahr sollen es Kleine noch mehr.Große gingen zn Grunde: doch wer beschützte die MengeGegen die Menge? Da war Menge der Menge Tyrann.

54 .

Tolle Zeiten Hab'ich erlebt, und Hab' nicht ermangelt.Selbst auch thöricht zu sepn, wie es die Zeit mir gebot.

55 -

Sage, thun wir nicht recht? Wir müssen den Pöbel betrügen.

Sieh nur, wie ungeschickt, sieh nur, wie wild er sich zeigt!Ungeschickt und wild sind alle rohen Betrognen;

Sepd nur redlich, und so führt ihn zum Menschlichen an.

56 .

Fürsten prägen so oft auf kaum versilbertes KupferIhr bedeutendes Bild; lange betrügt sich das Volk.Schwärmer prägen den Stempel des Geist's auf Lügen und

Unsinn;

Wem der Probierstein fehlt, hält sie für redliches Gold.

57 -

Jene Menschen sind toll, so sagt ihr von heftigen Sprechern,Die wir in Frankreich laut Horen auf Straßen und Markt.Mir auch scheinen sie toll; doch redet ein Toller in FrephcitWeise Sprüche, wenn, ach! Weisheit im Sklaven verstummt.

58 .

Lange haben die Großen der Franzen Sprache gesprochen,Halb nur geachtet den Mann, dem sie vom Munde nicht floß.Nun lallt alles Volk entzückt die Sprache der Franken.Zürnet, Mächtige, nicht! Was ihr verlangtet, geschieht.