Gerne zur Arbeit gefügt. So Hab' ich auch keine Talente,Die den,Menschen bequemer ernähren; man hat mich im
Spott nur
Hans Ohnsorge genannt und mich von Hause vertrieben.
O so sey uns gegrüßt! versetzte der Richter; du sollst dichOben setzen zu Tisch, wenn sich die Gemeine versammelt.Sollst im Rathe den Platz, den du verdienest, erhalten.
Aber hüte dich wohl, daß nicht ein schändlicher RückfallDich zur Arbeit verleite, daß man nicht etwa das GrabscheitOder das Ruder bey dir im Hause finde, du wärestGleich ans immer verloren und ohne Nahrung und Ehre.Aber auf dem Markte zu sitzen, die Arme geschlungenUeber dem schwellenden Bauch, zu hören lustige LiederUnsrer Sänger, zu sehn die Tänze der Mädchen, der ÄnabenSpiele, das werde dir Pflicht, die du gelobest und schwörest.
So erzählte der Mann und heiter waren die StirnenAller Hörer geworden und alle wünschten des Tages,
Solche Wirthe zu finden, ja solche Schläge zu dulden.
Zweyte Epistel.
Würdiger Freund, du runzelst die Stirn; dir scheinendie Scherze
Nicht am rechten Orte zu sey»; die Frage war ernsthaft.
Und besonnen verlangst du die Antwort; da weiß ich, bepm
Himmel!
Nicht, wie eben sich mir der Schalk im Busen bewegte.
Doch ich fahre bedächtiger fort. Du sagst mir: so möchteMeinetwegen die Menge sich halten im Leben und Lesen,
Wie sie könnte; doch denke dir nur die Töchter im Hause,Die mir der kuppelnde Dichter mit allem Bösen bekannt macht.